Mitgliederversammlung BVV

Der Verbandstag im Jahr 2020 stand unter dem Eindruck der Corona-Pandemie. Mit Abstand und angezeigten Hygienemaßnahmen fanden die Wahl eines neuen Präsidiums, die Verabschiedung einer angepassten Satzung und überarbeiteter Ordnungen statt. Eine gute Veranstaltung mit vielen einstimmigen Beschlüssen zur Satzung, zu den Ordnungen und der Wahl des Präsidiums. 

Kontrovers diskutiert wurden die Vorschläge zur Anpassung der Finanzordnung. Mehrheitlich ist man dann unserem Vorschlag gefolgt, die Vereine nicht auch noch bei den Mannschaftsgebühren weiter zu belasten. Den Verantwortlichen im BVV ist durchaus bewusst, dass der finanzielle Mehraufwand zur Unterstützung des Deutschen Volleyball-Verbandes nicht zur fortgesetzten Schwächung der finanziellen Möglichkeiten der Vereine führen kann.

Mit dem Beschluss, dem Einzelspieler beim Erwerb seiner Lizenz mehr finanzielle Verantwortung zu übertragen, sollen die Vereine entlastet werden. Das ist ein Trend, der in vielen Bundesländern verfolgt wird. Der BVV will über den Einsatz von Haushaltsmitteln und die Auflösung von Rücklagen die Belastungen für die Vereine bei der DVV-Umlage in der nächsten Zeit nicht unverhältnismäßig steigern. Mehrheitlich wurde diesem veränderten Vorgehen zugestimmt. Wirksam werden die Veränderungen der Spielerlizenzgebühren erst ab der kommenden Saison 2021/22. Es ist möglich, bei den jährlichen Mitgliederversammlungen das Handeln den Erfordernissen anzupassen, die sich aus der Finanzlage des DVV ergeben. Bessere Vermarktungsergebnisse oder das Einwerben von Sponsorengeldern beim DVV werden auch dazu führen können, die Belastungen der Landesverbände nicht weiter zu erhöhen!

Herzlichen Glückwunsch allen gewählten Mitgliedern des Präsidiums! Martin Fritzenberg ist alter und neuer Präsident des BVV.
Neu dabei sind Christian Lotsch als Vizepräsident/Lehrwart und Bernd Stasik als BFS- und Pressewart (in Abwesenheit gewählt).       

Nach langjährig verdienter Mitgliedschaft im Präsidium des BVV als 1. Vizepräsident, schied Jürgen Rabe aus. Auch Morten Gronwald und Torsten Geller beenden nach langjähriger Tätigkeit ihr Wirken im Brandenburgischen Volleyball Verband.

Der Präsident bedankt sich ausdrücklich für die erbrachten Leistungen bei der Entwicklung des Brandenburger Volleyballs und wünscht den verabschiedeten Sportfreunden alles Gute!

veröffentlicht am Samstag, 10. Oktober 2020 um 18:44; erstellt von Kornelia Kruk

Einstellung Trainings- und Wettkampfbetrieb

Liebe Volleyballerinnen und Volleyballer,nachdem durch Beschluß unseres Vorstandes der Trainingsbetrieb bis auf Weiteres eingestellt wurde, wird nun auch der Spielbetrieb ab dem kommenden Wochenende eingestellt.Bereits am gestrigen Tag wurde der Spielverkehr der Dritten Ligen und Regionalligen für das kommende Wochenende und die Zeit bis zum 30. November ausgesetzt. Dieses betrifft jetzt auch die Mannschaften aus der Landesklasse, Landesliga und Brandenburgliga.Vorstand und Präsidium des BVV nehmen die Ängste und Bedenken der Sportler, Trainer und Angehörigen aller Sporttreibenden ernst und setzen bis zum Ende des Monats November alle Spieltage aus. Jetzt kommt es darauf an, dass die durch die Bundesregierung und den Bundesländern beschlossenen Maßnahmen konsequent umgesetzt werden, sodass es bald wieder möglich ist den Spielbetrieb fortzusetzen.Alles Gute für die Zeit der sportlichen Beschränkungen.

Bleibt gesund.

Gerd Jastrow
Vereinsvorsitzender

Mitteilung durch den Landesspielwart des BVV vom 27.11.2020

Liebe Volleyballerinnen und Volleyballer im Land Brandenburg,

der Spielbetrieb ist in den LK bis BBL in der Spielzeit 2020/21 unter erschwerten Bedingungen angelaufen. Das am 28.10.2020 bundesweit beschlossene Verbot des Amateursports im November veranlasste den Vorstand des BVV am 29.10.2020, den Spielbetrieb vom 31.10.2020 bis 30.11.2020 auszusetzen.

Da das Verbot im Dezember bestehen bleibt, darf der Spielbetrieb auch erst im Januar 2021 fortgesetzt werden.

Der Vorstand des BVV hat nun folgendes zur Fortsetzung des Spielbetriebes im Spielverkehr des BVV in den Landesklassen bis zu den Brandenburgligen am 27.11.2020 beschlossen:

Abweichend von den Regelungen der LSO wird festgelegt:

1.    Der Landesspielwart erstellt für alle Staffeln umgehend bis spätestens 16.12.2020 neue Spielpläne. Dabei ist Folgendes zu beachten:

a.    Ziel ist es, den Spielbetrieb im Januar 2021 nach Aufhebung der derzeit bis zum 21.12.2020 geltenden Beschränkungen fortzusetzen, erster möglicher Spieltermin wäre dann der 9./10. Januar 2021.

b.    Die bisher gespielten Spiele bleiben unverändert gewertet.

c.     Die im November und Dezember ausgesetzten Termine werden nachgeholt.

d.    Die gemeldeten Heimspieltermine der Mannschaften bleiben soweit möglich erhalten.

e.    Jede Mannschaft soll nach Möglichkeit eine gleiche Anzahl von Heimspielen haben.

f.      Der Spielverkehr soll möglichst bis 30.05.2021 abgeschlossen sein.

2.    In Bezug auf mögliche Spielverlegungen gilt:

a)    Sollten Spiele behördlicherseits für einen Verein oder Mannschaft auf kommunaler Ebene (wie Ordnungsamt, Sportamt, Gesundheitsamt) untersagt werden, werden diese Spiele verlegt. Dazu muss der betroffene Verein / Mannschaft die behördliche Entscheidung an den zuständigen Staffelleiter und dem Landesspielwart weiterleiten. Zusätzlich sind die beteiligten Mannschaften, sowie in den BBL auch der Schiedsrichteransetzer per Mail und Telefon zu informieren.

b)    Mannschaften können bis spätestens Freitag vor dem Spieltag, 12:00 Uhr, selber entscheiden, ob sie am WE zu den Spielen antreten. Dies ist den beteiligten Mannschaften, dem zuständigen  Staffelleiter, dem Landesspielwart, sowie in den BBL zusätzlich dem Schiedsrichteransetzer per Mail und Telefon mitzuteilen.

c)    Im Falle eines Einzelspiels wird mit dem Antrag das Spiel verlegt. Bei einer Dreierrunde steht es den verbleibenden Mannschaften frei, ihr Spiel laut Spielplan auszutragen. In dem Fall stellen die beiden beteiligten Mannschaften das Schiedsgericht gemeinsam (außer BBL). Wird das 3. Spiel ausgetragen, muss die nichtangetretene Mannschaft jeweils auswärts das Spiel bei den anderen Mannschaften nachholen.

d)    Im Falle einer Absage durch die Heimmannschaft bei einer Dreierrunde muss eine komplette Neuansetzung erfolgen.

e)  Gründe für eine freiwillige Absage des Spieles oder des Spieltages können sein:

Eine beteiligte Mannschaft kommt aus dem Risikogebiet.
Das Hygienekonzept lässt Sportler aus Risikogebieten nicht zu.
Eine Mannschaft möchte nicht gegen eine Mannschaft aus einem Risikogebiet spielen.
Eine Mannschaft möchte aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten.     

 f)     Erfolgt bis Freitag 12:00 Uhr keine freiwillige Absage oder eine Absage aus behördlichen Gründen und die Mannschaft reist nicht zu den Punktspielen an, werden die Spiele mit 0:3 für diese Mannschaft gewertet.

g)    Eine Ordnungsstrafe wegen Nichtantreten erfolgt nicht. Der LSO Punkt 5.4.2 (Viermaliges schuldhaftes Nichtantreten) wird für die Saison 2020/2021 ausgesetzt.

h)    Die verlegten Spiele könnten gegebenenfalls bis Mai 2021 nachgeholt werden.

 3.    Grundsätzlich strebt der BVV an, weiterhin so viele Spiele wie möglich durchzuführen, so dass eine Wertung am Ende der Saison möglich ist. Sollten dazu neue Spielmodi notwendig sein, behalten wir uns diese Maßnahmen ausdrücklich vor.

 4.    Wird eine Mannschaft während der laufenden Meisterschafts- oder Endrunde abgemeldet, werden alle Spiele mit Beteiligung dieser Mannschaft annulliert, diese Mannschaft gilt als erster Absteiger. Eine Ordnungsstrafe wird nicht erhoben.

 5.    Wertung, Auf- und Abstieg

Für den Spielverkehr im BVV sollen voraussichtlich bis 31. Januar 2021 verbindliche Regelungen über eine mögliche Reduzierung beim Abstieg oder eine mögliche Nicht-Wertung der Saison 2020/2021 getroffen werden. Entscheidend dabei ist die Beurteilung, ob die Pandemie zu einer massiven Verzerrung des Wettbewerbs geführt hat.

 6.    Schiedsrichterpauschale BBL

Die zweite Rate der Schiedsrichterpauschale wird vorerst nicht erhoben.

Cottbus, den 27.11.2020

Rainer Moldenhauer

Landesspielwart des BVV